Kaum jemand beherrscht die Kunst, seine Mitmenschen durch wirres Gerede völlig aus dem Konzept zu bringen so virtuos wie Niles Standish. Da ist zum Beispiel diese Frau, die sich als Empfangsdame bewerben will. Niles Erfolgsrezept lautet diesmal: Stottern und immer die gleichen Fragen stellen. Am Ende ist die Lady fix und fertig. Völlig fertig ist auch Spoonie Luv. Er möchte die Toilette eines Restaurants reservieren, um dort wilden Sex mit seiner Frau zu haben. Und Hadassah will eine Handtasche zurückgeben, weil sie nicht wusste, dass dieses Modell angeblich nur für Lesben geeignet ist. Schließlich bucht Jimmy eine Bowlingbahn für seinen Sohn Special Ed und dessen bekloppten Kumpel Special Em - im Original gespielt von Rap-Megastar Eminem.
Elmer nimmt Fahrstunden. Doch die Fahrlehrerin hätte er lieber in einer anderen Funktion kennen gelernt: als Geliebte und Chauffeurin. Das Seelenleben eines Indianerhäuptlings ist ebenfalls ziemlich durcheinander. Jedenfalls beschwert sich der Mann bei einem Esoterikladen darüber, dass sein neuer Traumfänger nicht richtig funktioniert. Jack Osbourne, Sohn von Rock-Legende Ozzy Osbourne, ruft seine Mutter Sharon an und macht ihr weiß, er sei verhaftet worden. Mama ist ja einiges gewohnt, aber diesmal reagiert sie entsetzt. Jacks Pflichtanwalt Bobby Fletcher scheint wirklich ziemlich unfähig zu sein. Doch Bobby hat noch andere Scherze auf Lager: Auf der Suche nach einer heißen Braut, mir der er die Nacht verbracht hat, ruft er in einem Studentinnen-Wohnheim an.
Die Kunst währt lang, das Leben kurz. Doch das hat seinen Preis, findet jedenfalls Hadassah. Sie interviewt einen berühmten Maler und treibt ihn mit der Behauptung auf die Palme, alle Künstler seien psychisch schwer gestört. In gewisser Weise hat sich auch Birchum künstlerisch bestätigt, damals in Vietnam. Jetzt will er seine Erinnerungsstücke aus dieser Zeit verkaufen. Alle Gegenstände sind aus menschlichen Überresten gefertigt. Lloyd interessiert sich weniger für Kunst als für Sport. Er möchte eine Teetime auf dem Golfplatz buchen, landet aber in einem Teesalon. Und Niles Standish hat großen Spaß bei der Suche nach einem hilfsbereiten Zeitgenossen. Es geht darum, Matratzen einzuliegen. Klar, dass der gute Niles bei dem Thema einige eindeutige Angebote auf Lager hat.
Die Jagd nach Bigfoot gehört zu den großen Mythen der amerikanischen Populärkultur. Birchum will das Thema ein für allemal erledigen und bittet den Verkäufer eines Jagdgeschäfts um Tipps, wie er das Zottelmonster erlegen kann. Viel zu zottelig kommt sich auch Special Ed vor. Er will einen Termin beim Friseur buchen, um sein Schamhaar schneiden zu lassen. Auch Hadassah hat ein Problem. Die Kerze, die sie in einem Kerzenladen gekauft hat, stinkt angeblich nach Kacke. Jetzt ruft sie in dem Geschäft an und beschwert sich lautstark.
In einer Bibliothek sollte man sich aus Rücksicht auf die anderen Leser mucksmäuschenstill verhalten. Doch Bobby Fletcher kommt mit diesem ehernen Gesetz einfach nicht klar. Wegen wiederholten Rülpsens hat man ihn aus der Bibliothek geworfen. Jetzt beschwert er sich über diese disziplinarische Strafe. Jimmy sucht eine Sekretärin mit Durchhaltevermögen. Um genau das zu testen, lässt er eine geduldige Bewerberin immer wieder in der Warteschleife schmoren. Regelrecht zum Kochen bringt Jack die Mitarbeiterin einer Zeitung. Er gibt eine Kleinanzeige auf, in der er nach einem verlorenen Ring sucht. Mit seiner detailgenauen Beschreibung des Schmuckstücks treibt er die gute Frau zur Verzweiflung.
Die Suche nach der Wahrheit ist ein großes Menschheitsthema. Klar, dass auch ein Zeitgenosse, der auf den schönen Namen The Truth hört, diese Suche nicht so ohne Weiteres aufgeben will. Er engagiert einen Privatdetektiv, um herauszufinden, ob er während seiner Football-Karriere Kinder gezeugt hat, von denen er nichts weiß. The Truth will einfach die Wahrheit wissen! Birchum geht es vor allem um Gerechtigkeit. Also ruft er bei einer Agentur an, die Verbrecher aufspürt. Sein Ziel: Er möchte ein skrupelloser Kopfgeldjäger werden. Als nicht minder skrupellos erweist sich der kleine Kevin. Er träumt davon, einen persönlichen Hausdiener anzuheuern, den er ohne Hemmungen schikanieren kann.
Gladys steht vor einem Riesenproblem: Sie hat ein Date mit einem ziemlich reichen Kerl und weiß nicht, wie sie sich dabei ihm gegenüber benehmen soll. Rat suchend wendet sie sich an eine Benimmschule. Die Dame am anderen Ende ist allerdings von Gladys’ obszöner Ausdrucksweise ziemlich schockiert. Da dürfte ein Benimmkurs schon ziemlich sinnvoll sein. Auch Ken glaubt an die Macht der Kultur. Er möchte für sich und seine Freunde, die wie er alle an Zwangsstörungen leiden, Theaterkarten reservieren. Dabei hat er ganz spezielle Wünsche. Derweil bemüht sich Elmer darum, telefonisch ein Video zu leihen. Doch seine Filmwünsche sind weder gut verständlich noch jugendfrei.
Wer als Sportler Karriere und richtig viel Geld machen will, kommt um das Thema Werbung nicht herum. Diesen Umstand macht sich Terrence zunutze, als er den Footballspieler Michael Strahan anruft. Der Sportler solle doch Werbung für einen kalorienreichen Fitnessdrink machen, der für Leute gedacht ist, denen ihr Körper völlig egal ist. Ob Michael den Job annimmt? Die kleine Katie ruft in einer Bibliothek an, um die Bedeutung des Wortes „adaptiert“ zu erfragen. Als sich im Laufe des Gesprächs herausstellt, dass sie „adoptiert“ ist, gibt sie vor, am Telefon zusammenzubrechen. Schließlich will Birchum eine Matratze kaufen. Doch vor allem nervt er den Verkäufer mit seinen Erinnerungen an den Vietnamkrieg
Mit Kleinanzeigen kann man viel im Leben erreichen. Jack zum Beispiel sucht per Anzeige einen Haussitter. Als eine Dame sich telefonisch nach dem Job erkundigt, meint der überempfindliche Jack aus jedem Satz eine Beschimpfung herauszuhören. Auch Elmer hat eine Anzeige aufgegeben. Nachdem er sich ein neues Bett gekauft hat, sucht er nun jemanden, der das gute Stück einliegt. Bald hat er eine Interessentin an der Strippe. Die Dame reagiert allerdings recht erschrocken, als sie hört, dass Elmer ihr beim Einliegen Gesellschaft leisten will. Der notorische Ausländer ist ebenfalls wieder am Start. Er ruft in einer Sprachschule an, um sich für einen Deutschkurs anzumelden. Wie immer versteht er zuerst kein Wort, nur um dann überraschend akzentfrei loszuplaudern. Völlig unglaublich ist auch das Verhalten des Concierge Etienne. Er informiert einen Hotelgast über Probleme mit der Schließanlage der Zimmertür und fordert dann Geld für die Reparatur
Die Gesellschaft wird immer älter. Trotzdem wird älteren Menschen immer weniger Respekt entgegen gebracht. Jedenfalls beschwert sich Norman über Jugendliche, durch deren gute Laune er sich als alter Mann diskriminiert fühlt. Zumindest altmodische Ansichten hat Dick Rodgers. Er wundert sich, dass in einem Friseursalon für Männer auch Frauen arbeiten. Richtig konservativ ist ebenso der Mann, den Cammie heiraten will. Sie ruft einen Notar an, der für die bevorstehende Hochzeit bestätigen soll, dass sie noch Jungfrau ist. Und Niles Standish sucht Leute, die für ihn Menschen aus aller Welt entführen, damit er auf einer einsamen Insel wissenschaftliche Experimente an ihnen durchführen kann, während sich Spoonie Luv bei einem Schuhgeschäft beschwert. Er habe in seinen neuen Schuhen beleidigende Briefe gefunden.
Special Ed möchte aus der Apotheke einen Hustensaft, von dem er müde wird. Das scheint nicht so wirklich sinnvoll zu sein, denn er schläft schon während des Telefonats ein. Recht sinnvoll scheint dagegen Gladys’ Plan zu sein, ihre völlig verwahrloste Tochter in einer Benimmschule anzumelden. Dem Kind soll endlich mal jemand Manieren beibringen. An seinem Verhalten sollte eigentlich auch Lou arbeiten. Er hat per Anzeige einen Haussitter gesucht und verwirrt nun eine Bewerberin, indem er nach jedem ihrer Sätze in begeisterten Jubel ausbricht. Elmer ruft im Fundbüro an, weil er glaubt, im Bus seinen Herzschrittmacher verloren zu haben, und der gelähmte Dr. Premise will einen Logopäden engagieren. Da er allerdings nur mit Hilfe eines Sprachcomputers kommunizieren kann, gestaltet sich die Verständigung etwas schwierig.
Motivationstrainer Jeff Emerick kann nicht raus aus seiner Haut. Eigentlich wollte er nur einen Tisch im Restaurant buchen, doch dann hält er der Bedienung einen Vortrag, wie sie ihr Leben verbessern könnte. Auch Rudy will reden. Er bittet in einer Frauenarztpraxis um Informationen zum Thema Stillen. Doch eigentlich will er nur über ein Thema quatschen: Brüste. Der kleine Kevin zeigt sich ebenfalls in Höchstform. Er sucht einen Haussitter und macht sich über den Bewerber lustig, als dieser nicht übermäßig intelligent erscheint. Derweil sucht Josh Leute für ein Call-Center, in dem die Mitarbeiter durch Sprachfehler das Mitleid der Kunden erregen sollen. Er lässt eine Bewerberin gleich ein kleines Rollenspiel machen. Wie gemein!
Rapper Ludacris hat zum Frühstück offensichtlich einen Clown gefrühstückt. Er schockiert den Boss seiner Plattenfirma mit der Nachricht, seinen Namen in „Peanut Head“ ändern zu wollen. Schauspieltalent ist auch bei Hadassah begehrt. Sie sucht eine junge Frau, die an ihrer Stelle ihre senile Großmutter im Altenheim besucht. Special Ed versucht derweil seinen Bildungshunger zu stillen. Er fragt in einer Bibliothek nach, was das Wort „Kretin“ bedeutet. Das könnte ins Auge gehen. Niles Standish sucht eine Hebamme. Er braucht eine Fachkraft für eine Massengeburtszeremonie, die er jedes Jahr auf seinem Landsitz veranstaltet.
Spoonie Luv ist ein vorausschauender Mensch. Er weiß genau, dass er im Laufe des Abends mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen das Gesetz verstoßen wird. Also will er schon mal vorab eine Kaution hinterlegen. Rob Tepard vom Amt für Denkmalpflege fragt eine Anwohnerin an, ob sie Probleme damit habe, dass vor ihrem Laden eine Statue von Saddam Hussein aufgestellt wird. Ein armer, unbekannter Anrufer, der sich bei einer großen Firma um eine Stelle bewerben möchte, wird von der Telefonanlage zur Verzweiflung getrieben, und Birchum sucht einen Babysitter. Dabei verschreckt er die Anruferin allerdings mit Fragen nach ihrem Sexualleben.
Schauspieler Jeff Goldblum gibt sich als Psychologieprofessor Ira Fermstein aus, der vor jungen Studentinnen eine mehr als zweifelhafte Vorlesung über Sex halten will. Auch bei Cammie geht’s um das Thema Nummer 1. Sie ist auf die Suche nach einer Matratze, die haltbar genug für ihr wildes Sexleben ist. Von nicht minder wilden Gedanken wird das arme Hirn von Drew geplagt. Er möchte einen Ballsaal für eine Party buchen, die alles andere als jugendfrei verlaufen soll. Richtig kriminell geht’s bei Bobby zu. Er scheint irgendwie etwas mit einer Entführung zu tun zu haben. Jetzt bittet er in einem Tonstudio um Hilfe, weil er seine Stimme für die Lösegeldforderung verzerren lassen will. Special Ed dagegen will sich nur ein Video ausleihen. Dabei sorgt er mit extrem dummen Fragen für einen Haufen Verwirrung.
Die ’Crank Yankers’ leben in Yankerville, einer kleinen verrückten Phantasiestadt irgendwo in Amerika. Ihr Lebensinhalt besteht darin, ihre Umwelt mit absurden Telefonanrufen zu nerven. Dabei handelt es sich um reale Telefonate, die Comedians mit ganz normalen Menschen geführt haben und die von Puppen nachgespielt werden. Die ’Crank Yankers’ lassen nichts aus, keine Institution, keine Behörde. Kein Mensch ist sicher vor einem Anruf aus Yankerville. ’Crank Yankers’ wurde erstmals im Sommer 2002 bei dem amerikanischen Sender Comedy Central ausgestrahlt.